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Würzige Thai-Currypaste einfach selbst gemacht

würzige Thai-Currypaste
12. April 2022

Authentische Currypaste wie in Thailand

Bei meiner Thailandreise 2017 habe ich eine Kochschule in Chiang Mai besucht und unter anderem gelernt, wie man eine Currypaste von Grund auf selber herstellt. Vorher habe ich meine Currypaste immer fertig im Asiamarkt gekauft, um beispielsweise ein Curry zuzubereiten. Dabei ist eine Currypaste eigentlich ganz einfach und schnell selber gemacht und auch im Kühlschrank eine gewisse Zeit haltbar.

Lange habe ich nicht mehr thailändisch gekocht, dabei ist es doch sehr gesund und vor allem lecker und zudem meistens glutenfrei, oft vegan und mit viel Gemüse.

Daher gibt es heute ein Rezept für eine Thai-Currypaste, dessen Schärfegrad du durch die Chilis selber anpassen kannst. Jetzt möchtest du sie direkt ausprobieren? Dann findest du hier ein Rezept für eine thailändische Nudelsuppe, in der du die Currypaste direkt verarbeiten kannst.

selbstgemachte würzige Thai-Currypaste

Steinmörser, Geduld und Liebe schaffen ein geschmeidiges Ergebnis

Normalerweise ist eine Currypaste eine sehr samtige, geschmeidige Masse mit wenig Fasern und kaum erkennbaren Stücken. Auf dem Foto siehst du mein nicht ganz optimales Ergebnis, da ich nur einen Holzmörser zur Hand hatte.

Mit einem Mörser kannst du die Zutaten sehr schonend und fein zermahlen, sodass sich die Aromen entfalten können – so schmeckt die Paste am Ende etwas besser als aus dem Mixer. Jedoch braucht ihr beim Mörser einen, der groß genug ist, damit ihr auch Platz habt alle Zutaten zu zerstampfen. Am besten eignet sich einer aus Stein bzw. Granit. Damit habt ihr mehr Kraft die Zutaten leichter und feiner zu zerkleinern als mit einem Holzmörser. Außerdem ist ein Steinmörser einfacher zu reinigen und zu pflegen.

Nichtsdestotrotz schmeckt die thailändische Currypaste sehr gut, egal ob aus dem Mixer, einem Holz- oder einem Steinmörser!

Thai-Currypaste

Portionen 8 Portionen

Zutaten
  

  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 10 Pfefferkörner
  • 1,5 Stängel Zitronengras
  • 1 Stück Galgant ca. daumengroß, alternativ Ingwer
  • 2 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Chilis
  • 1 Bio-Limette
  • 3 Kaffirlimettenblätter

Zubereitung
 

  • Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis er zu duften beginnt. Dabei immer wieder rühren, bis der Kümmel sich braun verfärbt, dabei aber nicht verbrennt! Kreuzkümmel zusammen mit Pfeffer in einem Mörser zerstampfen, alternativ in einem Mixer zerkleinern.
  • Die äußere Hülle vom Zitronengras und jeweils oben und unten ein Stück entfernen. Die Zitronengrasstängel in kleine Stücke schneiden und in den Mörser/Mixer geben. Galgant schälen, grob zerkleinern, in den Mörser/Mixer dazugeben. Schalotten und Knoblauch schälen und klein schneiden, anschließend zu der Masse geben. Chilis aufschlitzen, Kerne entfernen und kleinschneiden, die halbe Limette filetieren, dieses ebenfalls in den Mörser/Mixer geben.
  • Die Kaffirlimettenblätter längs falten, die Blattrippe entfernen anschließend kleinschneiden und zur Masse dazugeben.
  • Alles zusammen im Mörser/Mixer so fein wie möglich zerkleinern. Eventuell etwas Wasser hinzufügen.
  • Die Paste kann jetzt direkt verwendet oder vakuumiert für ein paar Wochen im Kühlschrank aufgehoben werden.
selbstgemachte Thai-Currypaste
Isst du gerne scharf oder lieber etwas milder? Berichte gerne, wie viele Chilis
du in deiner Currypaste verwendet hast!

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